Zwischen Korrektheit und Verständlichkeit: Die Forderung nach Zurückhaltung beim "Gendern" muss bestritten werden.
Rechtsnormen sollten nicht bloß einfach lesbar, sondern auch gerecht formuliert sein.[zum Artikel von RAin Dr.in Alexia Stuefer in der Zeitung "Die Presse"vom 10.1.2011]
Die Orientierung an den komplexen Bedürfnissen von Frauen und Mädchen ist für die
Magistratsdirektion Wien-Baudirektion ein wichtiger
Aspekt von alltags- und frauengerechtem Planen und Bauen.
Frauen sind in Medien oft unsichtbar - dies wollen
Bente Knoll und Elke Szalai mit einem
Gender-Leitfaden beheben. (Technisches Büro für Landschaftsplanung und Unternehmensberatung Knoll & Szalai OEG)
Die Donauuniversität Krems bietet unter der Leitung von Univ.Prof.Dr.Ada Pellert
für Weiterbildung spezielle genderspezifische Lehrangebote, betont den Gender-Aspekt
in Forschung, Entwicklung und Consulting und stärkt durch einen umfassenden
Gender-Mainstreaming-Prozess die Position von Frauen an der Universität selbst.
Zwölf Spielregeln zur sprachlichen Gleichbehandlung von und für Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter, Studierende, Professorinnen und Professoren, Frauen und Männer.
Ein gutes Beispiel für gendersensibles Formulieren:
geschlechter-neutrale Sprache
in weiblicher Schreibweise
in männlicher Schreibweise
Zwischen Korrektheit und Verständlichkeit: Die Forderung nach Zurückhaltung beim "Gendern" muss bestritten werden.
Rechtsnormen sollten nicht bloß einfach lesbar, sondern auch gerecht formuliert sein.[zum Artikel von RAin Dr.in Alexia Stuefer in der Zeitung "Die Presse"vom 10.1.2011]
Die Orientierung an den komplexen Bedürfnissen von Frauen und Mädchen ist für die
Magistratsdirektion Wien-Baudirektion ein wichtiger
Aspekt von alltags- und frauengerechtem Planen und Bauen.
Frauen sind in Medien oft unsichtbar - dies wollen
Bente Knoll und Elke Szalai mit einem
Gender-Leitfaden beheben. (Technisches Büro für Landschaftsplanung und Unternehmensberatung Knoll & Szalai OEG)
Die Donauuniversität Krems bietet unter der Leitung von Univ.Prof.Dr.Ada Pellert
für Weiterbildung spezielle genderspezifische Lehrangebote, betont den Gender-Aspekt
in Forschung, Entwicklung und Consulting und stärkt durch einen umfassenden
Gender-Mainstreaming-Prozess die Position von Frauen an der Universität selbst.
Zwölf Spielregeln zur sprachlichen Gleichbehandlung von und für Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter, Studierende, Professorinnen und Professoren, Frauen und Männer.
Ein gutes Beispiel für gendersensibles Formulieren:
geschlechter-neutrale Sprache
in weiblicher Schreibweise
in männlicher Schreibweise
ATU58336946
Gender Mainstreaming bedeutet, bei allen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmässig zu berücksichtigen.
Gender bezeichnet die gesellschaftlich, sozial und kulturell geprägten Geschlechtsrollen von Frauen und Männern. Diese sind - anders als das biologische Geschlecht - erlernt und damit auch veränderbar.
Durch die Ausrichtung an den Lebensrealitäten beider Geschlechter wird die Wirksamkeit der Massnahmen und Vorhaben erhöht, da sie pass- und zielgenauer werden.
Mainstreaming bedeutet, dass eine bestimmte inhaltliche Vorgabe, die bisher nicht das Handeln bestimmt hat, nun zu einem wichtigen Bestandteil bei allen Vorhaben gemacht wird.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat eine übersichtliche Dokumentation zu Gender Mainstreaming zusammengestellt.
Die Anwältin für Gleichbehandlungsfragen - eine österreichische Einrichtung 'sui generis'
auf dem Weg zur Chancengleichheit für Frauen im Berufsleben(Schriftliche Fassung eines Vortrages, den die Verfasserin im Mai 2000 an der Universität Konstanz gehalten hat)
Bei der Formulierung von Homepages, Foldern und Aussendungen haben Kolleginnen und Kollegen - und auch durchaus ich mir selbst - oft die Frage gestellt, wie die richtige gendergerechte Formulierung ist.
Die Mediatorin Mag.a Christina Kreysler-Kleemann hat gemeinsam mit Mag. Helmut Schuster von der VHS Simmering,
Ludo-Hartmann-Preisträger das Buch 'Sprache, Geschlecht, Demokratie' herausgegeben. Dies ist eine Untersuchung zu Fragen geschlechtssensibler Rollenvermittlung und geschlechtergerechten Sprachgebrauchs im Fremdsprachenunterricht an Wiener Volkshochschulen. Wien 1999.
Eine sehr umfangreiche Literaturliste 'genderfaire Sprache' wurde an der Fachhochschule Campus Wien
zusammengestellt von Frau Mag.a Claudia Schneider.
Arbeitshilfe zum Thema 'Gender Mainstreaming bei der Vorbereitung von Rechtsvorschriften':
Politik gestaltet den Alltag, die Lebenswirklichkeit von Frauen und Männern, durch Gesetze,
durch Verordnungen, durch Verwaltungshandeln. Erfolg hat Politik nur dann, wenn diese Mittel auch
zielgenau wirken. Die Arbeitshilfe 'Gender Mainstreaming bei der Vorbereitung von Rechtsvorschriften'
leistet einen Beitrag, Gesetzesfolgen im Hinblick auf ihre jeweiligen Auswirkungen auf Frauen und Männer
besser abschätzbar zu machen.
Die Broschüre will die Verantwortlichen vor allem in der Phase der Erarbeitung von Entwürfen unterstützen.
Sie kann bei anderen Kabinettvorlagen (z. B. Berichtswesen) entsprechend angewendet werden.
Die Arbeitshilfe hilft dabei, in der Gesetzesbegründung die Gesetzesfolgen für Männer und Frauen
differenziert und transparent darstellen zu können, indem sie alle relevanten Fragen und
Verfahrensschritte aufzeigt.
[Download der Publikation 'Arbeitshilfe']
Mag. Irene Sachse und Mag. Gerda Zeman-Steyrer:
Gender Mainstreaming gewinnt auch in öffentlichen Verwaltungen an Bedeutung.
Ursula Zelzer-Lenz:
Gender-fit in der Wahrnehmung?
Ursula Zelzer-Lenz:
doing Gender - wichtige Grundbegriffe und Überlegungen
[zum Artikel von RAin Dr.in Alexia Stuefer in der Zeitung "Die Presse"vom 10.1.2011]

Das GenderKompetenzZentrum ist als anwendungsorientiertes Forschungsinstitut unter dem Dach des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterforschung (ZtG) der Humboldt-Universität zu Berlin aktiv in Forschung und Lehre; ein Schwerpunkt liegt im Wissenstransfer in die Bundesregierung und die interessierte Öffentlichkeit.
Das Beratungsangebot richtet sich insbesondere an Angehörige der Bundesregierung. Beratung zielt auf die Integration der Gleichstellungsperspektive in das Verwaltungshandeln. Das betrifft insbesondere die Handlungsfelder Personal, Programmplanung und Rechtsetzung, Zuwendungen und Vergabe, Berichtswesen, Daten und Statistik, aber auch die Organisationsentwicklung zur Umsetzung von Gender Mainstreaming und Maßnahmen zur Erhöhung von Gender Kompetenz.
Die website bündelt Informationen sowohl zu Handlungsfeldern als auch zu ausgewählten Sachgebieten und ermöglicht den Zugriff auf Instrumente zur systematisch gleichstellungsorientierten Arbeit.
-
kurz & bündig - Vorschläge zum
geschlechtergerechten Formulieren (Universität Klagenfurt) - bm:bwk: Geschlechtergerechtes Formulieren
- bm:bwk: Geschlechtergerechtes Formulieren
- bm:bwk - Impulse für GendergerechteBildungsarbeit
- Leitfaden der Universität Linz
- FRAUENSPRACHE macht Frauen präsent
- Links des Frauenministeriums (Regierung Gusenbauer 2007ff.)
-
Marlis Hellinger, Christine Bierbach:
Eine Sprache für beide Geschlechter
Richtlinien für einen nicht-sexistischen Sprachgebrauch, mit einem Vorwort von Irmela Neu-Altenheimer, Herausgegeben von der Deutschen UNESCO-Kommission, Bonn 1993 -
kurz & bündig - Vorschläge zum
geschlechtergerechten Formulieren (Universität Klagenfurt) - bm:bwk: Geschlechtergerechtes Formulieren
- bm:bwk: Geschlechtergerechtes Formulieren
- bm:bwk - Impulse für GendergerechteBildungsarbeit
- Leitfaden der Universität Linz
- FRAUENSPRACHE macht Frauen präsent
- Links des Frauenministeriums (Regierung Gusenbauer 2007ff.)
-
Marlis Hellinger, Christine Bierbach:
Eine Sprache für beide Geschlechter
Richtlinien für einen nicht-sexistischen Sprachgebrauch, mit einem Vorwort von Irmela Neu-Altenheimer, Herausgegeben von der Deutschen UNESCO-Kommission, Bonn 1993 -
kurz & bündig - Vorschläge zum
geschlechtergerechten Formulieren (Universität Klagenfurt) - bm:bwk: Geschlechtergerechtes Formulieren
- bm:bwk: Geschlechtergerechtes Formulieren
- bm:bwk - Impulse für GendergerechteBildungsarbeit
- Leitfaden der Universität Linz
- FRAUENSPRACHE macht Frauen präsent
- Links des Frauenministeriums (Regierung Gusenbauer 2007ff.)
-
Marlis Hellinger, Christine Bierbach:
Eine Sprache für beide Geschlechter
Richtlinien für einen nicht-sexistischen Sprachgebrauch, mit einem Vorwort von Irmela Neu-Altenheimer, Herausgegeben von der Deutschen UNESCO-Kommission, Bonn 1993 -
kurz & bündig - Vorschläge zum
geschlechtergerechten Formulieren (Universität Klagenfurt) - bm:bwk: Geschlechtergerechtes Formulieren
- bm:bwk: Geschlechtergerechtes Formulieren
- bm:bwk - Impulse für GendergerechteBildungsarbeit
- Leitfaden der Universität Linz
- FRAUENSPRACHE macht Frauen präsent
- Links des Frauenministeriums (Regierung Gusenbauer 2007ff.)
-
Marlis Hellinger, Christine Bierbach:
Eine Sprache für beide Geschlechter
Richtlinien für einen nicht-sexistischen Sprachgebrauch, mit einem Vorwort von Irmela Neu-Altenheimer, Herausgegeben von der Deutschen UNESCO-Kommission, Bonn 1993
Elke Schilling, Organisationsberaterin, Mediatorin, Coach, Gendertrainerin: Die Bücher, warum Frauen und Männer einander nicht verstehen (können), füllen inzwischen ganze Büchertische und nicht wenige davon beziehen sich auf konkrete Studien, die nachweisen, dass Kommunikation geschlechtsspezifisch unterschiedlich erscheint, dass gleiche Worte und Wortzusammenhänge sowie nonverbale Kommunikationsformen unterschiedlich interpretiert werden, abhängig vom Geschlecht der sprechenden/hörenden/agierenden Person.
Ohne das explizit mit der Wahrnehmung als geschlechtssozialisierte Personen zu interpretieren, bedient sich auch Schultz von Thun eines Beispieles misslingender Kommunikation zwischen Mann und Frau, wenn er sein Modell zwischenmenschlicher Kommunikation erläutert. Die oft sehr unterschiedlichen Strategien von Frauen und Männern im Umgang mit Konflikten sind bekannt und geraten auch leicht zum Klischee in Interpretation und Erwartung. Die „typische“ Frau gibt es ebenso selten, wie den „typischen“ Mann, auch wenn sich Unterschiede und Gemeinsamkeiten durchaus immer wieder zeigen.
[Link zum Artikel 'Gender Mainstreaming und Mediation']
so selten, wie den „typischen“ Mann, auch wenn sich Unterschiede und Gemeinsamkeiten durchaus immer wieder zeigen.
[Link zum Artikel 'Gender Mainstreaming und Mediation']
Gender Mainstreaming bedeutet, bei allen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmässig zu berücksichtigen.
Gender bezeichnet die gesellschaftlich, sozial und kulturell geprägten Geschlechtsrollen von Frauen und Männern. Diese sind - anders als das biologische Geschlecht - erlernt und damit auch veränderbar.
Durch die Ausrichtung an den Lebensrealitäten beider Geschlechter wird die Wirksamkeit der Massnahmen und Vorhaben erhöht, da sie pass- und zielgenauer werden.
Mainstreaming bedeutet, dass eine bestimmte inhaltliche Vorgabe, die bisher nicht das Handeln bestimmt hat, nun zu einem wichtigen Bestandteil bei allen Vorhaben gemacht wird.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat eine übersichtliche Dokumentation zu Gender Mainstreaming zusammengestellt.
Die Anwältin für Gleichbehandlungsfragen - eine österreichische Einrichtung 'sui generis'
auf dem Weg zur Chancengleichheit für Frauen im Berufsleben(Schriftliche Fassung eines Vortrages, den die Verfasserin im Mai 2000 an der Universität Konstanz gehalten hat)
Bei der Formulierung von Homepages, Foldern und Aussendungen haben Kolleginnen und Kollegen - und auch durchaus ich mir selbst - oft die Frage gestellt, wie die richtige gendergerechte Formulierung ist.
Die Mediatorin Mag.a Christina Kreysler-Kleemann hat gemeinsam mit Mag. Helmut Schuster von der VHS Simmering,
Ludo-Hartmann-Preisträger das Buch 'Sprache, Geschlecht, Demokratie' herausgegeben. Dies ist eine Untersuchung zu Fragen geschlechtssensibler Rollenvermittlung und geschlechtergerechten Sprachgebrauchs im Fremdsprachenunterricht an Wiener Volkshochschulen. Wien 1999.
Eine sehr umfangreiche Literaturliste 'genderfaire Sprache' wurde an der Fachhochschule Campus Wien
zusammengestellt von Frau Mag.a Claudia Schneider.
Arbeitshilfe zum Thema 'Gender Mainstreaming bei der Vorbereitung von Rechtsvorschriften':
Politik gestaltet den Alltag, die Lebenswirklichkeit von Frauen und Männern, durch Gesetze,
durch Verordnungen, durch Verwaltungshandeln. Erfolg hat Politik nur dann, wenn diese Mittel auch
zielgenau wirken. Die Arbeitshilfe 'Gender Mainstreaming bei der Vorbereitung von Rechtsvorschriften'
leistet einen Beitrag, Gesetzesfolgen im Hinblick auf ihre jeweiligen Auswirkungen auf Frauen und Männer
besser abschätzbar zu machen.
Die Broschüre will die Verantwortlichen vor allem in der Phase der Erarbeitung von Entwürfen unterstützen.
Sie kann bei anderen Kabinettvorlagen (z. B. Berichtswesen) entsprechend angewendet werden.
Die Arbeitshilfe hilft dabei, in der Gesetzesbegründung die Gesetzesfolgen für Männer und Frauen
differenziert und transparent darstellen zu können, indem sie alle relevanten Fragen und
Verfahrensschritte aufzeigt.
[Download der Publikation 'Arbeitshilfe']
Mag. Irene Sachse und Mag. Gerda Zeman-Steyrer:
Gender Mainstreaming gewinnt auch in öffentlichen Verwaltungen an Bedeutung.
Ursula Zelzer-Lenz:
Gender-fit in der Wahrnehmung?
Ursula Zelzer-Lenz:
doing Gender - wichtige Grundbegriffe und Überlegungen
Zwischen Korrektheit und Verständlichkeit: Die Forderung nach Zurückhaltung beim "Gendern" muss bestritten werden.
Rechtsnormen sollten nicht bloß einfach lesbar, sondern auch gerecht formuliert sein.[zum Artikel von RAin Dr.in Alexia Stuefer in der Zeitung "Die Presse"vom 10.1.2011]

Das GenderKompetenzZentrum ist als anwendungsorientiertes Forschungsinstitut unter dem Dach des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterforschung (ZtG) der Humboldt-Universität zu Berlin aktiv in Forschung und Lehre; ein Schwerpunkt liegt im Wissenstransfer in die Bundesregierung und die interessierte Öffentlichkeit.
Das Beratungsangebot richtet sich insbesondere an Angehörige der Bundesregierung. Beratung zielt auf die Integration der Gleichstellungsperspektive in das Verwaltungshandeln. Das betrifft insbesondere die Handlungsfelder Personal, Programmplanung und Rechtsetzung, Zuwendungen und Vergabe, Berichtswesen, Daten und Statistik, aber auch die Organisationsentwicklung zur Umsetzung von Gender Mainstreaming und Maßnahmen zur Erhöhung von Gender Kompetenz.
Die website bündelt Informationen sowohl zu Handlungsfeldern als auch zu ausgewählten Sachgebieten und ermöglicht den Zugriff auf Instrumente zur systematisch gleichstellungsorientierten Arbeit.
Elke Schilling, Organisationsberaterin, Mediatorin, Coach, Gendertrainerin: Die Bücher, warum Frauen und Männer einander nicht verstehen (können), füllen inzwischen ganze Büchertische und nicht wenige davon beziehen sich auf konkrete Studien, die nachweisen, dass Kommunikation geschlechtsspezifisch unterschiedlich erscheint, dass gleiche Worte und Wortzusammenhänge sowie nonverbale Kommunikationsformen unterschiedlich interpretiert werden, abhängig vom Geschlecht der sprechenden/hörenden/agierenden Person.
Ohne das explizit mit der Wahrnehmung als geschlechtssozialisierte Personen zu interpretieren, bedient sich auch Schultz von Thun eines Beispieles misslingender Kommunikation zwischen Mann und Frau, wenn er sein Modell zwischenmenschlicher Kommunikation erläutert. Die oft sehr unterschiedlichen Strategien von Frauen und Männern im Umgang mit Konflikten sind bekannt und geraten auch leicht zum Klischee in Interpretation und Erwartung. Die „typische“ Frau gibt es ebenso selten, wie den „typischen“ Mann, auch wenn sich Unterschiede und Gemeinsamkeiten durchaus immer wieder zeigen.
[Link zum Artikel 'Gender Mainstreaming und Mediation']
Gender Mainstreaming bedeutet, bei allen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmässig zu berücksichtigen.
Gender bezeichnet die gesellschaftlich, sozial und kulturell geprägten Geschlechtsrollen von Frauen und Männern. Diese sind - anders als das biologische Geschlecht - erlernt und damit auch veränderbar.
Durch die Ausrichtung an den Lebensrealitäten beider Geschlechter wird die Wirksamkeit der Massnahmen und Vorhaben erhöht, da sie pass- und zielgenauer werden.
Mainstreaming bedeutet, dass eine bestimmte inhaltliche Vorgabe, die bisher nicht das Handeln bestimmt hat, nun zu einem wichtigen Bestandteil bei allen Vorhaben gemacht wird.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat eine übersichtliche Dokumentation zu Gender Mainstreaming zusammengestellt.
Die Anwältin für Gleichbehandlungsfragen - eine österreichische Einrichtung 'sui generis'
auf dem Weg zur Chancengleichheit für Frauen im Berufsleben(Schriftliche Fassung eines Vortrages, den die Verfasserin im Mai 2000 an der Universität Konstanz gehalten hat)
Bei der Formulierung von Homepages, Foldern und Aussendungen haben Kolleginnen und Kollegen - und auch durchaus ich mir selbst - oft die Frage gestellt, wie die richtige gendergerechte Formulierung ist.
Die Mediatorin Mag.a Christina Kreysler-Kleemann hat gemeinsam mit Mag. Helmut Schuster von der VHS Simmering,
Ludo-Hartmann-Preisträger das Buch 'Sprache, Geschlecht, Demokratie' herausgegeben. Dies ist eine Untersuchung zu Fragen geschlechtssensibler Rollenvermittlung und geschlechtergerechten Sprachgebrauchs im Fremdsprachenunterricht an Wiener Volkshochschulen. Wien 1999.
Eine sehr umfangreiche Literaturliste 'genderfaire Sprache' wurde an der Fachhochschule Campus Wien
zusammengestellt von Frau Mag.a Claudia Schneider.
Arbeitshilfe zum Thema 'Gender Mainstreaming bei der Vorbereitung von Rechtsvorschriften':
Politik gestaltet den Alltag, die Lebenswirklichkeit von Frauen und Männern, durch Gesetze,
durch Verordnungen, durch Verwaltungshandeln. Erfolg hat Politik nur dann, wenn diese Mittel auch
zielgenau wirken. Die Arbeitshilfe 'Gender Mainstreaming bei der Vorbereitung von Rechtsvorschriften'
leistet einen Beitrag, Gesetzesfolgen im Hinblick auf ihre jeweiligen Auswirkungen auf Frauen und Männer
besser abschätzbar zu machen.
Die Broschüre will die Verantwortlichen vor allem in der Phase der Erarbeitung von Entwürfen unterstützen.
Sie kann bei anderen Kabinettvorlagen (z. B. Berichtswesen) entsprechend angewendet werden.
Die Arbeitshilfe hilft dabei, in der Gesetzesbegründung die Gesetzesfolgen für Männer und Frauen
differenziert und transparent darstellen zu können, indem sie alle relevanten Fragen und
Verfahrensschritte aufzeigt.
[Download der Publikation 'Arbeitshilfe']
Mag. Irene Sachse und Mag. Gerda Zeman-Steyrer:
Gender Mainstreaming gewinnt auch in öffentlichen Verwaltungen an Bedeutung.
Ursula Zelzer-Lenz:
Gender-fit in der Wahrnehmung?
Ursula Zelzer-Lenz:
doing Gender - wichtige Grundbegriffe und Überlegungen
[zum Artikel von RAin Dr.in Alexia Stuefer in der Zeitung "Die Presse"vom 10.1.2011]

Das GenderKompetenzZentrum ist als anwendungsorientiertes Forschungsinstitut unter dem Dach des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterforschung (ZtG) der Humboldt-Universität zu Berlin aktiv in Forschung und Lehre; ein Schwerpunkt liegt im Wissenstransfer in die Bundesregierung und die interessierte Öffentlichkeit.
Das Beratungsangebot richtet sich insbesondere an Angehörige der Bundesregierung. Beratung zielt auf die Integration der Gleichstellungsperspektive in das Verwaltungshandeln. Das betrifft insbesondere die Handlungsfelder Personal, Programmplanung und Rechtsetzung, Zuwendungen und Vergabe, Berichtswesen, Daten und Statistik, aber auch die Organisationsentwicklung zur Umsetzung von Gender Mainstreaming und Maßnahmen zur Erhöhung von Gender Kompetenz.
Die website bündelt Informationen sowohl zu Handlungsfeldern als auch zu ausgewählten Sachgebieten und ermöglicht den Zugriff auf Instrumente zur systematisch gleichstellungsorientierten Arbeit.
Elke Schilling, Organisationsberaterin, Mediatorin, Coach, Gendertrainerin: Die Bücher, warum Frauen und Männer einander nicht verstehen (können), füllen inzwischen ganze Büchertische und nicht wenige davon beziehen sich auf konkrete Studien, die nachweisen, dass Kommunikation geschlechtsspezifisch unterschiedlich erscheint, dass gleiche Worte und Wortzusammenhänge sowie nonverbale Kommunikationsformen unterschiedlich interpretiert werden, abhängig vom Geschlecht der sprechenden/hörenden/agierenden Person.
Ohne das explizit mit der Wahrnehmung als geschlechtssozialisierte Personen zu interpretieren, bedient sich auch Schultz von Thun eines Beispieles misslingender Kommunikation zwischen Mann und Frau, wenn er sein Modell zwischenmenschlicher Kommunikation erläutert. Die oft sehr unterschiedlichen Strategien von Frauen und Männern im Umgang mit Konflikten sind bekannt und geraten auch leicht zum Klischee in Interpretation und Erwartung. Die „typische“ Frau gibt es ebenso selten, wie den „typischen“ Mann, auch wenn sich Unterschiede und Gemeinsamkeiten durchaus immer wieder zeigen.
[Link zum Artikel 'Gender Mainstreaming und Mediation']
so selten, wie den „typischen“ Mann, auch wenn sich Unterschiede und Gemeinsamkeiten durchaus immer wieder zeigen.
[Link zum Artikel 'Gender Mainstreaming und Mediation']
Gender Mainstreaming bedeutet, bei allen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmässig zu berücksichtigen.
Gender bezeichnet die gesellschaftlich, sozial und kulturell geprägten Geschlechtsrollen von Frauen und Männern. Diese sind - anders als das biologische Geschlecht - erlernt und damit auch veränderbar.
Durch die Ausrichtung an den Lebensrealitäten beider Geschlechter wird die Wirksamkeit der Massnahmen und Vorhaben erhöht, da sie pass- und zielgenauer werden.
Mainstreaming bedeutet, dass eine bestimmte inhaltliche Vorgabe, die bisher nicht das Handeln bestimmt hat, nun zu einem wichtigen Bestandteil bei allen Vorhaben gemacht wird.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat eine übersichtliche Dokumentation zu Gender Mainstreaming zusammengestellt.
Die Anwältin für Gleichbehandlungsfragen - eine österreichische Einrichtung 'sui generis'
auf dem Weg zur Chancengleichheit für Frauen im Berufsleben(Schriftliche Fassung eines Vortrages, den die Verfasserin im Mai 2000 an der Universität Konstanz gehalten hat)
Bei der Formulierung von Homepages, Foldern und Aussendungen haben Kolleginnen und Kollegen - und auch durchaus ich mir selbst - oft die Frage gestellt, wie die richtige gendergerechte Formulierung ist.
Die Mediatorin Mag.a Christina Kreysler-Kleemann hat gemeinsam mit Mag. Helmut Schuster von der VHS Simmering,
Ludo-Hartmann-Preisträger das Buch 'Sprache, Geschlecht, Demokratie' herausgegeben. Dies ist eine Untersuchung zu Fragen geschlechtssensibler Rollenvermittlung und geschlechtergerechten Sprachgebrauchs im Fremdsprachenunterricht an Wiener Volkshochschulen. Wien 1999.
Eine sehr umfangreiche Literaturliste 'genderfaire Sprache' wurde an der Fachhochschule Campus Wien
zusammengestellt von Frau Mag.a Claudia Schneider.
Arbeitshilfe zum Thema 'Gender Mainstreaming bei der Vorbereitung von Rechtsvorschriften':
Politik gestaltet den Alltag, die Lebenswirklichkeit von Frauen und Männern, durch Gesetze,
durch Verordnungen, durch Verwaltungshandeln. Erfolg hat Politik nur dann, wenn diese Mittel auch
zielgenau wirken. Die Arbeitshilfe 'Gender Mainstreaming bei der Vorbereitung von Rechtsvorschriften'
leistet einen Beitrag, Gesetzesfolgen im Hinblick auf ihre jeweiligen Auswirkungen auf Frauen und Männer
besser abschätzbar zu machen.
Die Broschüre will die Verantwortlichen vor allem in der Phase der Erarbeitung von Entwürfen unterstützen.
Sie kann bei anderen Kabinettvorlagen (z. B. Berichtswesen) entsprechend angewendet werden.
Die Arbeitshilfe hilft dabei, in der Gesetzesbegründung die Gesetzesfolgen für Männer und Frauen
differenziert und transparent darstellen zu können, indem sie alle relevanten Fragen und
Verfahrensschritte aufzeigt.
[Download der Publikation 'Arbeitshilfe']
Mag. Irene Sachse und Mag. Gerda Zeman-Steyrer:
Gender Mainstreaming gewinnt auch in öffentlichen Verwaltungen an Bedeutung.
Ursula Zelzer-Lenz:
Gender-fit in der Wahrnehmung?
Ursula Zelzer-Lenz:
doing Gender - wichtige Grundbegriffe und Überlegungen
Zwischen Korrektheit und Verständlichkeit: Die Forderung nach Zurückhaltung beim "Gendern" muss bestritten werden.
Rechtsnormen sollten nicht bloß einfach lesbar, sondern auch gerecht formuliert sein.[zum Artikel von RAin Dr.in Alexia Stuefer in der Zeitung "Die Presse"vom 10.1.2011]

Das GenderKompetenzZentrum ist als anwendungsorientiertes Forschungsinstitut unter dem Dach des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterforschung (ZtG) der Humboldt-Universität zu Berlin aktiv in Forschung und Lehre; ein Schwerpunkt liegt im Wissenstransfer in die Bundesregierung und die interessierte Öffentlichkeit.
Das Beratungsangebot richtet sich insbesondere an Angehörige der Bundesregierung. Beratung zielt auf die Integration der Gleichstellungsperspektive in das Verwaltungshandeln. Das betrifft insbesondere die Handlungsfelder Personal, Programmplanung und Rechtsetzung, Zuwendungen und Vergabe, Berichtswesen, Daten und Statistik, aber auch die Organisationsentwicklung zur Umsetzung von Gender Mainstreaming und Maßnahmen zur Erhöhung von Gender Kompetenz.
Die website bündelt Informationen sowohl zu Handlungsfeldern als auch zu ausgewählten Sachgebieten und ermöglicht den Zugriff auf Instrumente zur systematisch gleichstellungsorientierten Arbeit.
Elke Schilling, Organisationsberaterin, Mediatorin, Coach, Gendertrainerin: Die Bücher, warum Frauen und Männer einander nicht verstehen (können), füllen inzwischen ganze Büchertische und nicht wenige davon beziehen sich auf konkrete Studien, die nachweisen, dass Kommunikation geschlechtsspezifisch unterschiedlich erscheint, dass gleiche Worte und Wortzusammenhänge sowie nonverbale Kommunikationsformen unterschiedlich interpretiert werden, abhängig vom Geschlecht der sprechenden/hörenden/agierenden Person.
Ohne das explizit mit der Wahrnehmung als geschlechtssozialisierte Personen zu interpretieren, bedient sich auch Schultz von Thun eines Beispieles misslingender Kommunikation zwischen Mann und Frau, wenn er sein Modell zwischenmenschlicher Kommunikation erläutert. Die oft sehr unterschiedlichen Strategien von Frauen und Männern im Umgang mit Konflikten sind bekannt und geraten auch leicht zum Klischee in Interpretation und Erwartung. Die „typische“ Frau gibt es ebenso selten, wie den „typischen“ Mann, auch wenn sich Unterschiede und Gemeinsamkeiten durchaus immer wieder zeigen.
[Link zum Artikel 'Gender Mainstreaming und Mediation']

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